Monday, August 07, 2006

realsatire von charles hugh smith!!

passen dzu den enthüllungen der letzten zeit im bezug auf rückdatierte aktienoptionen und in alter tyco und worldcomtradition hier mal wieder excellentes von charles-hugh smith!


http://www.oftwominds.com/blog.html



passend dazu ne meldung vom 14.7. von broadcom (brcm)

Broadcom to restate results on $750 mln options expense

BRCM24.11, +0.34, +1.4%) said Friday it will record an additional option expense of more than $750 million, most of which will be recorded in 2002 and 2003. Based on preliminary findings, the company's audit committee has determined that the company should restate its financial statements for 2000 through 2005 as well as for the first quarter of 2006. "As we have noted before, the overwhelming majority of our employees receive incentive equity awards as an important part of their compensation package," Broadcom said in a statement. "The number of stock options awarded plus the volatility and high valuation of our stock several years ago caused the sizeable additional non-cash expense estimate that we announced today."


das ganze wird umso abenteuerlicher wenn man sich auf dem chart die kursreaktion an dem tag der veröffentlichung ansieht. die aktie hat an dem tag fast unverändert geschlossen und nichtmal die umsätze sind höher wie normal gewesen. alles kein problem!!!!!!!!!!!!!!!

der absturz mit den hohen umsätzen resultiert aus der ner woche später präsentierten gewinnwarnung.

die rückrechnung der letzten 6 jahre unter berücksichtigung könnte unter anderem dazu führen das der gesamte gewinn der letzten jahre sich mal eben in luft auflöst. keine wunder das die aktien am tag der meldung nicht reagiert hat...............

vollkommen schmerzfrei!

inzwischen wird zudem erwartet das bis zu 2000 unternehmen ihre aktienoptionen zurückdatiert haben. darunter zuletzt auch namen wie home depot. die letzten tage ist auch noch appl dazugekommen (auch die letzten 5-6 jahre). was hier besonders verwerflich ist das sich z.b. steve jobs permanent abfeiern läßt das er ja nur für 1$ p.a. arbeitet. der rest durch optionen wird selten erwähnt. ist bisher auch nicht weiter schlimm gewesen. bloß wenn er sich jeweils den tiefsten punkt zum zeitpunkt der vergabe ausgesucht hat wirkt der hinweis auf seinen 1$ verdienst wie blanker hohn.

dem ganzen wird die krone dadurch aufgesetzt das die regelung der rückdatierten optionen nicht mal strafrechtlich relevant ist. richtig gelesen. es ist erlaubt!!!! muß was mit shareholdervalue zu tun haben.................

die rückrechnungen der bilanzen sind erforderlich weil diese rückdatierungen steuerlich anders als normale aktienoptionen behandlet werden müssen und das hat man "vergessen".

nach creative financing kommt creaticve acounting und vor allem steht creative statistic!

warum die amis von einigen immer noch als vorbildlich in sachen finanzmarkt angesehen werden erschließt sich mir von tag zu tag weniger.

gruß

jan-martin

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