Sustainable?
This graph from the FT Germany is showing the difference from the cashflow minus capital spending, dividends & net equity emissions from non financials vs the national income....
On top of this they are pointing out that the S&P 500 is currently trading at 20.4 time 2008 estimated GAAP earnings.....So much for the "cheap market" spin that is still en vogue....
And we all know that the estimates from Wall Street Finest are still way too high.
Examples like The Great Private Equity Cash Robbery of 2007 from & Big Buybacks Begin to Haunt Firms from Jeff Matthews may explain why the balance is looking so streched......

GAAP tut ganz schön weh FTD Kapital
Tut man es frecherweise doch, schaut man bei der Recherche zunächst mal ziemlich verdutzt aus der Wäsche. Laut S&P notiert der S&P 500 nämlich sage und schreibe mit dem 20,4-Fachen des geschätzten US-GAAP-Gewinns - von 2008. Selbstredend kann man diese Zahlen nicht ernst nehmen, da die Gewinnschätzungen ja durch die - ganz bestimmt nur vorübergehenden - Kalamitäten im Finanzsektor entstellt sind.
> Hier ein Beispiel von Wall Street Finest das zudem zeigt wie abseits aller Realität selbst die Schätzungen für 08 sind.
> Zudem empfehle ich jedem The Great Private Equity Cash Robbery of 2007 & Big Buybacks Begin to Haunt Firms von Jeff Matthews zumindest eine Teilerklärung dafür zu finden warum die Bilanz des Charts so übel aussieht.
Probieren wir es also mit einem anderen herkömmlichen Bewertungsansatz: der Dividendenrendite.
Doch gemessen an Zahlungen über die vergangenen vier Quartale beträgt auch die weiterhin gerade mal zwei Prozent, wobei ironischerweise der Finanzsektor mit einer Rendite von 3,3 Prozent hervorsticht und insofern nur noch vom Telekomsektor überboten wird. Legt man die Dividendenerwartungen für 2008 zugrunde, ergibt sich für den S&P 500 eine Rendite von 2,2 Prozent. Schön, aber wenn in Europa 3,8 Prozent winken, dürfte man von Amerika doch wohl zumindest drei Prozent erwarten. Nur müsste der S&P 500 schon dafür um gut ein Fünftel fallen.
Nicht doch, werden viele nun einwenden. Immerhin kaufen die US-Firmen Aktien zurück wie wild. Doch wie etwa die Citigroup zeigt, kann man sich darauf ebenso wenig verlassen wie auf die verheißenen Dividenden. Und wie lange werden die nichtfinanziellen US-Kapitalgesellschaften in der Kreditkrise wohl noch eine Finanzierungslücke nach Investitionen, Dividenden und Netto-Aktienrückkäufen von acht Prozent des Nationaleinkommens durchstehen? Ein paar Wochen vielleicht.
> Ich muß gestehen das mir dieser Indikator bisher noch nicht untergekommen ist. Was ihn aber besonders aussagekräftig macht ist die Tatsache das er über mehrere Jahrzehnte aufzeigt das besonders in letzter Zeit etwas nicht "gesund" ist. Behaltet das im Hinterkopf wenn mal wieder die Arien auf die so starken Bilanzen und die hohen Cashbestände von "Expertenseite" hingewiesen wird......Das sind oftmals dieselben die vor 12 Monaten identisches zu den Bankenbilanzen zu sagen hatten..... Bleibt zu hoffen das bei Meldungen wie Capital access: US drops from global top 10 die Experten nicht allzuweit daneben liegen.... ;-)
Labels: cash flow, credit cards, debt, pe ratio, peak earnings, private equity, profit margins, profits vs gdp, stock buybacks, tightening credit, us recession, valuations, wall street finest

3 Comments:
Michael Panzner / Financial Armageddon
Trickling Out
JMF, you rock! Thanks for your great posts.
--Vega
Thanks Vega :-)
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